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Taufe http://www.baby-lorz.de Alles rund um die Taufe Tue, 11 Oct 2011 09:28:13 +0000 http://wordpress.org/?v=2.7.1 en hourly 1 Geschenke zur Taufe http://www.baby-lorz.de/geschenke/geschenke-zur-taufe.htm http://www.baby-lorz.de/geschenke/geschenke-zur-taufe.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 10:56:31 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=53 Für das besondere Fest der Taufe möchte man natürlich auch dem Täufling ein besonders schönes Geschenk überreichen. Das Angebot im Handel ist schier unerschöpflich und sicher werden Sie bei der reichhaltigen Auswahl schnell fündig.

Wichtig ist es, mit den Eltern über das Thema ‘Geschenke’ zu sprechen: gibt es vielleicht besondere Wünsche oder wird noch dringend etwas für die Baby-Ausstattung benötigt? Auch nützliche Geschenke können mit Liebe ausgewählt werden und sehr schön sein. So wird vielleicht Unnötiges oder Unliebsames vermieden.

Sicherlich möchte man in der Regel etwas ‘Bleibendes’ schenken, das noch lange an den Tag der Taufe erinnert und so von individuellem Wert ist.

In den letzten Jahren sind immer häufiger personalisierte Geschenke zu finden: war es früher ein Schmuckstück mit Namen oder Sternzeichen, so ist mittlerweile durch neue Druckverfahren so gut wie jeder Artikel mit Namen bedruckbar. Ob Spardose (diese gibt es auch in einem “kinderfreundlichen” Design: Spielzeugauto, Dreirad oder Teddybär), Ess-Set, Kinderbesteck, Lätzchen, Bekleidung aller Art, Handtücher, Fotoalben oder Kinderbibeln – hier sind der Phantasie meist keine Grenzen gesetzt.

Auch Bastel-Sets für Fuß- und Handabdrücke aus Sand oder Gips, Messlatten in allen Varianten sollen die Kindheit des kleinen Erdenbürger ein Stück begleiten und dokumentieren.

Bestens geeignet sind für diesen Anlass auch religiöse Geschenke: Kinderbibel, Bücher mit Kindergebeten, Gebetswürfel für Kinder,ein schönes Wandkreuz, Schutzengel jeglicher Art oder Schmuckstücke in Kreuzform oder Schutzengelchen – erfragen Sie eventuell das Thema der Taufzeremonie, dann fällt die Auswahl oft leichter.

Lassen Sie sich also inspirieren, schöne Anregungen gibt es genügend – vielleicht basteln sie auch gerne und können mit etwas Geschick selbst eine Idee umsetzten!

Noch ein Tipp der besonderen Art: Sie können auch einen Stern nach dem Täufling benennen oder wie wäre es mit einem Wetter-Hoch?!

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Gebete der Eltern für ihr Kinder http://www.baby-lorz.de/gebete/gebete-der-eltern-fur-ihr-kinder.htm http://www.baby-lorz.de/gebete/gebete-der-eltern-fur-ihr-kinder.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 10:12:48 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=46 Wenn Sie ihrem Kind noch ein zusätzliches Gebet mit auf den Weg geben möchten, um ihren Wünschen oder auch Sorgen Ausdruck zu verleihen, so wird sich sicher während der Tauffeier eine passende Möglichkeit finden, dieses vorzutragen.

Am besten Sie sprechen das während des Taufgespräches mit dem Priester ab. Ob Segen, Bitte oder Dank - ihr Priester ist bestimmt offen für individuelle Anliegen. Ausserdem können Sie das Gebet auch auf dem Liederheft mit abdrucken und haben so eine bleibende Erinnerung.

Hier eine kleine Auswahl:

Der Herr sei vor dir,
um dir den rechten Weg zu zeigen.
Er sei neben dir,
um dich in die Arme zu schließen
und dich zu schützen
gegen Gefahren von links und rechts.
Er sei hinter dir,
um dich zu bewahren
vor der Heimtücke böser Menschen.
Er sei unter dir,
um dich aufzufangen, wenn du fällst,
und dich aus der Schlinge zu ziehen.
Er sei in dir,
um dich zu trösten,
wenn du traurig bist.
Er sei um dich herum,
um dich zu verteidigen,
wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir,
um dich zu segnen.
(Segensgebet aus dem 4. Jhd.)

Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
dass es sehen lernt mit seinen eignen Augen
das Gesicht seiner Mutter und die Farben der Blumen
und den Schnee auf den Bergen und das Land der Verheißung.


Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
dass es hören lernt mit seinen eignen Ohren
auf den Klang seines Namens, auf die Wahrheit der Weisen,
auf die Sprache der Liebe und das Wort der Verheißung.


Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
dass es greifen lernt mit seinen eignen Händen
nach der Hand seiner Freunde, nach Maschinen und Plänen,
nach dem Brot und den Trauben und dem Land der Verheißung.


Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
dass es reden lernt mit seinen eignen Lippen
von den Freuden und Sorgen, von den Fragen der Menschen,
von den Wundern des Lebens und dem Wort der Verheißung.


Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
dass es gehen lernt mit seinen eignen Füßen
auf den Straßen der Erde, auf den mühsamen Treppen,
auf den Wegen des Friedens in das Land der Verheißung.


Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
dass es lieben lernt mit seinem ganzen Herzen.

(Lothar Zenetti)

Vergiß es nie,
daß du lebst, war keine eigene Idee
und daß du atmest, kein Entschluß von dir.

Vergiß es nie,
daß du lebst war eines anderen Idee,
und daß du atmest, sein Geschenk an Dich.

Vergiß es nie,
niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,
und niemand lächelt so, wie du es gerade tust.

Vergiß es nie,
niemand sieht den Himmel ganz genau wie du,
und niemand hat je, was du weißt, gewußt.

Vergiß es nie,
dein Gesicht hat niemand sonst auf der Welt,
und solche Augen hast alleine du.

Vergiß es nie,
du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld,
denn du kannst leben, niemand lebt wie du!

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,
ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur
du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist Du!

(Jürgen Werth)

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Fürbitten http://www.baby-lorz.de/furbitten/furbitten.htm http://www.baby-lorz.de/furbitten/furbitten.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 09:59:27 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=42 Während der Tauffeier werden Fürbitten an Gott formuliert, die die Anliegen der Teilnehmer zum Ausdruck bringen sollen.
Dabei liegt natürlich bei einer Tauffeier der Schwerpunkt auf dem Täufling. Doch sollte auch die Familie und die Gemeinschaft, in der wir leben und in die das Kind aufgenommen wird, nicht vergessen werden.

Gerade junge Eltern plagen viele Sorgen um ihr Kind und dessen Zukunft. Gut zu wissen, dass wir diese Sorgen ein Stück weit abgeben können, unsere Anliegen in seine Hände legen dürfen. Deshalb ist es sehr schön, wenn sich Eltern an der Gestaltung der Fürbitten beteiligen. Vielleicht können auch weitere Familienmitglieder einbezogen werden und Fürbitten sprechen. Hat nicht eine Oma andere Anliegen, als der pubertierende Bruder oder der Taufpate, der sich seiner Rolle noch unsicher ist?

Formulieren Sie individuelle Bitten, die für Ihre Lebenssituation sprechen und gestalten Sie so eine lebendige Taufzeremonie. Auch der einleitende Ruf sollte Sie persönlich ansprechen.
Mit jeder gesprochenen Fürbitte kann ein Teelicht an der Osterkerze entzündet werden und um den Taufstein gestellt werden, oder eine leuchtende Blüte abgelegt werden.

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Fürbitten, die Sie anregen können:

Guter Gott, wir bitten für …,

dass er immer von Menschen begleitet wird, die ihn so annehmen, wie er ist, die ihn lieben und ihm helfen mögen, seinen Weg zu gehen.

dass er Ziele in seinem Leben erkennt und anstrebt.

dass er seine Talente und Fähigkeiten einsetzt und nutzen kann.

dass er lernt, auch wieder aufzustehen, wenn er gefallen ist, wenn er strauchelt und das Ziel aus den Augen verliert.

dass er Mut und Stärke entwickelt für seine Überzeugung und Meinung einzustehen.

dass er Gott und seine Mitmenschen nicht aus den Augen verliert um als guter Christ durch’s Leben zu gehen.

Guter Vater, wir bitten auch für die Eltern und Paten,

dass sie mit Geduld und Liebe das Leben des Kindes begleiten werden.

dass sie Unterstützung finden, wenn sie in Not geraten.

dass sie im Glauben an dich und deine Liebe zu einer guten Erziehung finden.

Gütiger Gott, wir bitten dich für alle Menschen, die ein Stück mit unserem Kind gehen werden,

dass sie um ein christliches Miteinander bestrebt sind,

dass sie sich ihrer Verantwortung gegenüber ihrer Mitmenschen bewußt sind,

dass sie um Gerechtigkeit bemüht sind,

dass ihre Handlungen von Nächstenliebe getragen sind.

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Lesungen http://www.baby-lorz.de/lesung/lesungen.htm http://www.baby-lorz.de/lesung/lesungen.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 09:53:16 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=38 Nach der Begrüßung und dem Eingangsgebet kommt es im Ablauf des Taufgottesdienstes zu den biblischen Lesungen.
Sie sollten im vorab stattfindenden Taufgespräch mit dem Pfarrer besprechen, wer die Lesung vornimmt und was gelesen wird.

Schön ist es immer, wenn sich z.B. der Taufpate oder sonst ein Verwandeter oder Freund der Familie einbringt und die Lesung vorträgt.
Dafür ist es natürlich nötig vorab zu wissen, für welche Lesung sich der Priester entscheidet, oder inwieweit Sie mitentscheiden können. Der Sprecher sollte auf jeden Fall den Text kennen und sich damit vertraut gemacht haben.

Am häufigsten wird wohl der Taufbefehl nach Matthäus 28 und das Kinderevangelium nach Markus 10 gelesen.

Hier einige Bibelstellen für Lesungen:

Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite. (Mt 22,35-40)

Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Mt 28,18-20)

Er ließ sich von Johannes im Jordan taufen. (Mk 1,9-11)

Lasst die Kinder zu mir kommen! (Mk 10,13-16)

Höre, Israel, du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen. (Mk 12,28b-34)

Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. (Joh 3,1-6)

Die sprudelnde Quelle, deren Wasser ewiges Leben schenkt. (Joh 4,5-14)

Wer glaubt, hat ewiges Leben. (Joh 6,44-47)

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. (Joh 15,1-11)

Wir wurden mit Christus begraben durch die Taufe auf den Tod; wir sollen als neue Menschen leben. (Röm 6,3-5)

Gott hat uns im Voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben. (Röm 8,28-32)

Durch den einen Geist werden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen.(1 Kor 12,12-13)

Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt. (Gal 3,26-28)

Ein Leib und ein Geist, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller. (Eph 4,1-6)

Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. (Offb 21,1-6)

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Taufsprüche http://www.baby-lorz.de/taufspruch/taufspruche.htm http://www.baby-lorz.de/taufspruch/taufspruche.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 09:47:04 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=33 Der Taufspruch ist eigentlich ein Brauch aus der evangelischen Kirche. In der evangelischen Kirche ist es auch notwendig, dass dieser Taufspruch aus der Bibel stammt.

In der römisch-katholischen Kirche hat sich mittlerweile dieser Brauch auch teilweise verbreitet. Es gibt Worte, die muss man einfach ‘bekommen’, da reicht es nicht, sie immer wieder zu sagen. Sie müssen in schöner Schrift aufgeschrieben sein und durch das Leben begleiten.

Eltern wählen somit gerne - eventuell zusammen mit den Paten - einen Taufspruch oder Leitspruch für ihr Kind aus. Er soll das Kind an seine Taufe erinnern und wie ein Motto für seinen Lebensweg sein.

Hilfreich ist so ein Taufspruch auch für die Ausgestaltung der Tauffeierlichkeiten. Wie ein Motto kann sich dieser Spruch oder die Symbolik durch

  • Fürbitten,
  • Lieder,
  • Gebete,
  • Taufkerze
  • aber auch die Gestaltung ihrer Einladungskarten und vielem mehr ziehen.

So kann z.B. der Regenbogen als Symbol für Gottes ewigen Schutz in der musikalischen Gestaltung eingesetzt werden, in Gedichten, Gebeten und natürlich auf Einladungen oder Tischkarten. Auch auf der Taufkerze kann sich dieses farbenfrohe und kindliche Motiv wiederfinden.

Wählen Sie einen Taufspruch, der Ihr Herz berührt! Hier einige Anregungen aus der Bibel:

Ich bin das Brot des Lebens, wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie Durst haben. (Johannes 6,35)

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Johannes 14,6)

Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände.
(Jes 49,16)

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung. (Psalm 62,6)

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet. (Mk 16,16)

Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich. (Psalm 139,5)

Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt. (Röm 8,28)

Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände. (Jesaja 64,7)

Dein Wort ist wie ein Licht in der Nacht, das meinen Weg erleuchtet. (Psalm 119,105)

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. (Matthäus 11,28)

Vertrau auf Gott. Er wird dir helfen, hoffe auf ihn, er wird deine Wege ebnen. (Jesus Sirach 2,6)

Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch… (1. Petrus 5,7)

Der Herr behüte dich vor allem Bösen, er behüte dein Leben. (Psalm 121,7)

Er lässt deinen Fuß nicht wanken; er, der dich behütet, schläft nicht. (Psalm 121,3)

Gott sprach: dies ist das Zeichen des Bundes,den ich stifte zwischen mir und euch und allen Lebewesen, die bei euch sind, auf ewige Zeiten: meinen Bogen stelle ich in die Wolken; der soll ein Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde. (1. Mose 9,13-14)

Die Liebe hört niemals auf. (1 Kor 13,8)

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Der Ablauf des Taufgottesdienstes http://www.baby-lorz.de/ablauf/der-ablauf-des-taufgottesdienstes.htm http://www.baby-lorz.de/ablauf/der-ablauf-des-taufgottesdienstes.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 09:08:25 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=30 Eine katholische Tauffeier wird in der Regel wie im Folgenden beschrieben ablaufen. Der Ablauf ist natürlich immer von dem Taufenden (Priester oder Diakon) abhängig und den Mitgestaltungsmöglichkeiten der Eltern. Immer häufiger bringen sich Eltern und/oder geladene Gäste aktiv in die Tauffeier mit ein.

Die Eröffnung

Der Taufende geht mit den Ministranten zum Eingang oder in den Teil der Kirche, in dem sich die Eltern und Paten mit dem Täufling und den Gästen versammelt haben.

Nach der Begrüßung folgt die Befragung der Eltern und anschließend der Paten:

* Welchen Namen haben Sie Ihrem Kind gegeben?
Eltern: Name

* Was erbitten Sie von der Kirche Gottes für Name?
Eltern: Die Taufe (oder ‘Den Glauben’, ‘Das Name in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wird.’)

* Liebe Eltern, Sie möchten, dass Name getauft wird. Das bedeutet für Sie: Sie sollen Ihr Kind im Glauben erziehen und es lehren, Gott und den Nächsten zu lieben, wie Jesus es vorgelebt hat. Sie sollen mit Ihrem Kind beten und ihm helfen, seinen Platz in der Gemeinschaft der Kirche zu finden. Sind Sie dazu bereit?
Eltern: Wir sind bereit.

* Liebe Paten, die Eltern dieses Kindes haben Sie gebeten, das Patenamt zu übernehmen. Sie sollen Ihr Patenkind auf dem Lebensweg begleiten, es im Glauben mittragen und hinführen zu einem Leben in der Gemeinschaft der Kirche. Sind Sie bereit, diese Aufgabe zu übernehmen und damit die Eltern zu unterstützen?
Paten: Wir sind bereit.

* Liebe Brüder und Schwestern, dieses Kind soll einmal selbst auf den Ruf Jesu Christi antworten. Dazu braucht es die Gemeinschaft der Kirche, dazu braucht es unsere Mithilfe und Begleitung. Für diese Aufgabe stärke uns Gott durch seinen Heiligen Geist.

chrisam

Name, mit großer Freude empfängt dich die Gemeinschaft der Glaubenden.
Im Namen der Kirche bezeichne ich dich mit dem
Zeichen des Kreuzes.

Der Priester, die Eltern und die Paten zeichnen dem Täufling nun ein Kreuzzeichen auf die Stirn. (Eventuell können dies auch die Geschwister ausführen.)

Der Taufende spricht noch ein Gebet:

Gott, unser Vater,
du hast deinen Sohn Jesus Christus gesandt,
um alle Menschen als dein Volk zu sammeln.
Öffne N. die Tür in die heilige Kirche,
in die wir durch Glaube und Taufe eingetreten sind.
Stärke uns mit deinem Wort,
damit wir dank deiner Gnade den Weg zu dir finden
durch Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

Der Wortgottesdienst

Die Versammelten ziehen gemeinsam zum Ort des Wortgottesdienstes und singen dabei eventuell ein Lied.

Der Wortgottesdienst umfasst wenigstens eine biblische Lesung, die von einem anwesenden Gast (Pate, Vater …) vorgetragen werden kann. In der darauf folgenden Predigt (auch ‘Homilie’) wird das Wort Gottes durch den Priester ausgelegt.

Anrufung der Heiligen und Fürbitten:

Weil die Taufe als Eingliederung in die Kirche und in die Gemeinschaft der Heiligen verstanden wird, beginnen die Fürbitten mit der Anrufung der Heiligen.
Die Heiligen sind uns im Glauben vorangegangen und bei Gott für uns eintreten, deshalb werden sie miteinander angerufen, vor allem der Namenspatron des Kindes.

Anschließend werden die Fürbitten vorgetragen. Dies wird meist von anwesenden Gästen übernommen und eventuell symbolisch begleitet mit zu entzündenden Kerzen oder ähnlichem. Als Antwort auf die Fürbitten folgt meistens: “Wir bitten dich, erhöre uns” oder ein selbst gewählter Spruch.

Nach den Fürbitten breitet der Priester die Hände über das Kind und spricht das Gebet um Schutz vor dem Bösen:

Herr Jesus Christus,
du hast Kindern die Hände aufgelegt und sie gesegnet.
Schütze dieses Kind und halte von ihm fern,
was schädlich und unmenschlich ist.
Bewahre es vor Satans Macht,
damit es dir in Treue folgt.
Lass es in seiner Familie geborgen sein
und gib ihm Sicherheit und Schutz
auf den Wegen seines Lebens,
der du lebst und herrschest in Ewigkeit.
Amen.

Es folgt die Salbung mit Katechumenöl mit den Worten des Priesters:

Es stärke dich die Kraft Christi, des Erlösers.
Zum Zeichen dafür salben wir dich mit dem Öl des Heiles
in Christus, unserm Herrn, der lebt und herrscht in Ewigkeit.

Danach legt der Zelebrant dem Kind schweigend die Hände auf als Zeichen des Schutzes Gottes. Gott wendet sich diesem Kind bedingungslos zu und nimmt seine schützende Hand nicht mehr zurück.

Die Tauffeier

Die Taufe selbst findet am Taufbrunnen statt.

Der Priester spicht den Lobpreis und ruft Gottes Segen auf das Wasser herab:
‘Lasst uns beten zu Gott, dem allmächtigen Vater, dass er diesem Kind aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben schenke.’Die Eltern und Paten bekennen ihren Glauben durch ihre Absage an das Böse und ihr Bekenntnis zum Glauben.
Hierzu spricht der Priester:

Liebe Eltern und Paten,
Gott liebt Ihr Kind und schenkt ihm durch den Heiligen Geist im Wasser der Taufe das neue Leben.
Damit dieses göttliche Leben vor der Sünde bewahrt bleibt und beständig wachsen kann, sollen Sie Ihr Kind im Glauben erziehen.
Wenn Sie, kraft Ihres Glaubens und im Gedenken an Ihre eigene Taufe, bereit sind, diese Aufgabe zu erfüllen, so sagen Sie nun dem Bösen ab und bekennen Sie Ihren Glauben an Jesus Christus, den Glauben der Kirche, in dem Ihr Kind getauft wird.

* Widersagt ihr dem Satan? E. u. P.: Ich widersage.

* Und all seinen Werken? E. u. P.: Ich widersage.

* Und all seinen Verlockungen? E. u. P.: Ich widersage.

* Glaubt ihr an Gott den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde? E. u. P.: Ich glaube.

* Glaubt ihr an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der geboren ist von der Jungfrau Maria, der gelitten hat, gestorben ist und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt? E. u. P.: Ich glaube.

* Glaubt ihr an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben? E. u. P.: Ich glaube.

Gemeinsam mit allen Anwesenden wird nun das Glaubensbekenntnis gesprochen oder ein Glaubenslied gesungen.

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, den Schöpfer
des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.

(Es folgt die eigentliche Taufe.)

taufe
* Wollen Sie, dass Ihr Kind nun in diesem Glauben die Taufe empfängt? E. u. P.: Ja (wir wollen).

Wenn durch Übergießen getauft wird, hält die Mutter oder der Vater das Kind über das Taufbecken. Der Priester schöpft Wasser aus dem Taufbecken und übergießt das Kind
mit Wasser. Dabei spricht er:

* Name, ich taufe dich im Namen des Vaters (1. Übergießen)

* und des Sohnes (2. Übergießen)

* und des Heiligen Geistes (3. Übergießen).

 

Nun werden die vier Zeichenhandlungen vorgenommen:

kreuzzeichen1

1. Die Salbung mit Chrisam

Der allmächtige Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, hat dich von der Schuld Adams befreit und dir aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Aufgenommen in das Volk Gottes wirst du nun mit dem heiligen Chrisam gesalbt, damit du für immer ein Glied Christi bleibst. Amen.

Der Zelebrant salbt das getaufte Kind auf dem Scheitel mit Chrisam.

 

2. Das Taufkleid

Der Priester spricht:
Name, in der Taufe bist du eine neue Schöpfung geworden und hast – wie die Schrift sagt – Christus angezogen. Das weiße Gewand sei dir ein Zeichen für diese Würde. Bewahre sie für das ewige Leben.

Dann wird dem Kind das weiße Gewand übergelegt.

 

3. Die Taufkerze

osterkerzeDer Vater (oder der Pate/die Patin) entzündet die Taufkerze an der Osterkerze.

Der Priester spricht:  Empfange das Licht Christi.

Das „Licht Christi“ kann an die mitfeiernde Gemeinde weitergegeben werden. So können z.B. die mitgebrachten Taufkerzen der Geschwister oder anderer Kinder entzündet werden.

Der Priester spricht zu den Eltern und Paten:

Ihnen wird dieses Licht anvertraut.
Christus, das Licht der Welt, hat Ihr Kind erleuchtet.
Es soll als Kind des Lichtes leben, sich im Glauben bewähren
und dem Herrn und allen Heiligen entgegengehen,
wenn er kommt in Herrlichkeit.

 

4. Der Effata-Ritus

Der Priester berührt Ohren und Mund des Neugetauften und spricht ‘Effata!’, was so viel bedeutet wie ‘Öffne Dich‘. Der Getaufte soll sich dem Wort Gottes öffnen und sich zum Glauben.

Name, der Herr lasse dich heranwachsen,
und wie er mit dem Ruf „Effata“ dem Taubstummen die Ohren und den Mund geöffnet hat,
öffne er auch dir Ohren und Mund,
dass du sein Wort vernimmst und den Glauben bekennst zum Heil der Menschen und zum Lobe Gottes.

Abschluß der Tauffeier

Gemeinsam mit allen Gästen wird das Gebet des Herrn, das ‘Vater Unser’, gebetet oder auch gesungen.

Nach dem Gebet segnet der Priester die Anwesenden und das Schlusslied wird gesungen.

In einigen Gemeinden ist es Brauch, die Kinder nach der Taufe der Fürbitte der Gottesmutter Maria zu empfehlen. Hierfür folgt ein Gang zum Marienbild.

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http://www.baby-lorz.de/ablauf/der-ablauf-des-taufgottesdienstes.htm/feed
Weitere Symbole der Taufe http://www.baby-lorz.de/symbole/weitere-symbole-der-taufe.htm http://www.baby-lorz.de/symbole/weitere-symbole-der-taufe.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 09:06:04 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=26 Neben der Taufkerze und dem Taufkleid spielen noch weitere Symbole während der Taufzeremonie eine Rolle:

Das Kreuzzeichen

Das Kreuzzeichen ist eine Bewegung und gleichzeitig ein Gebet. Mit den Fingern der rechten Hand wird ein Kreuz über sich selbst oder andere Personen gezeichent. Dabei wird zuerst die Stirn, dann die Brust, die linke Schulter und abschließend die rechte Schulter berührt. Der Ausführende spricht dabei die Worte: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
Somit wird das Taufbekenntnis erneuert und man stellt sich oder andere unter den Schutz des Kreuzes und der Dreifaltigkeit Gottes.
Bei der Taufe wird die Stirn des Täuflings von Priester, Eltern und Paten mit dem Kreuzzeichen versehen, als Zeichen für einen lebendigen Glauben.

Das Weihwasser

Weihwasser besteht aus Wasser und Salz. Durch den Segen des Priesters wird es dann geweiht.
Das Wasser als Quell des Lebens, als Symbol des neuen Lebens diente schon immer zur Reinigung.
Das Salz, das früher sehr wertvoll und kostbar war, gibt zum einen Geschmack, zum anderen wird es zur Haltbarmachung verwendet.
Während der Tauffeier wird der Täufling mit Wasser aus dem Taufbecken übergossen. Der Priester spricht dabei: „N., ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Weihwasser wird hauptsächlich verwendet beim Betreten und Verlassen der Kirche, indem wir mit Weihwasser ein Kreuzzeichen machen. Einige Familien haben auch Weihwasser zu Hause und bekreuzigen sich oder ihr Kind damit, als Zeichen des Glaubens.

Das Chrisam

Chrisam kommt von griech. ‘chrisma’ = ‘Salböl’ und ‘christos’ = ‘der Gesalbte’. Es handelt sich dabei um ein Salböl, das in der römisch-katholischen Kirche für Salbungen verwendet wird. In der Regel ist es ein Olivenöl, das mit verschiedenen Duftstoffen im Geruch verfeinert wird.
Mit der Chrisamsalbung auf den Scheitel des Täuflings soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Christus diesen Menschen auserwählt hat: er wird aufgenommen in das Volk Gottes und seine Würde und Persönlichkeit wird ausdrücklich bestätigt.

Der Effata-Ritus

Das Wort „Effata“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet: „Öffne dich!“ Nach dem Markus Evangelium (7,31-37) heilte Jesus einen Taubstummen, indem er die Worte „Effata“ sprach.
Mit dem Effata-Ritus während der Taufzeremonie soll der Täufling offen werden für die Worte und den Glauben an Gott. Der Priester berührt dabei Ohren und Mund des Täuflings und spricht „Effata!“

Die TaufurkundeIn den vielen Pfarrgemeinden erhält der Täufling nach der Taufe eine schön gestaltete Taufurkunde. Hier sind der Name des getauften Kindes, das Taufdatum sowie der Name der Gemeinde, in der das Kind die Taufe empfing, vermerkt. Manchmal ist noch der Namenspatron mit Bild und Namenstag auf der Urkunde zu finden. Eine schöne Erinnerung an diesen Tag!

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Das Taufkleid http://www.baby-lorz.de/taufkleid/das-taufkleid.htm http://www.baby-lorz.de/taufkleid/das-taufkleid.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 08:51:54 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=19 Das Taufkleid ist ein sehr schönes Symbol der Taufe. Es ist ein Zeichen dafür, dass Jesus Christus seine Kraft und seinen Schutz um uns legt und für uns bereit hält, wie ein Kleid, das wir anziehen können.

Das Taufkleid zeichnet sich durch zwei Kriterien aus:

  • Das Taufgewand ist weiß.
    Die weiße Farbe als Zeichen der Reinheit und Unschuld besitzt eine große Symbolik. Das weiße Kleid erinnert an die Hochzeit aber auch an die Auferstehung Jesu.„Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt“ (Paulus im Brief an die Galater).
  • Das Taufkleid ist sehr lang – zu lang.
    Die Länge symbolisiert, dass der Täufling erst hineinwachsen muß in den Glauben an den ‘großen‘, allmächtigen Gott, aber auch in die große Gemeinschaft der Christen. So kennen Sie vielleicht auch die weißen liturgischen Gewänder der Priester (‘Albe’ aus dem Lateinischen ‘alba’ = ‘weiß’). Sie sind immer etwas länger als das Oberkleid. Auch hier wieder die Aussage: „Wir sind so klein im Vergleich zu Gott.“

In der Kirchengemeinde ist meist ein Taufkleid für die Taufzeremonie vorhanden.Vielleicht haben Sie aber in der Familie noch ein schönes altes Taufkleid, das traditionell für die Taufe ihres Kindes weitergereicht wird.
Oftmals bieten auch Second-Hand-Shops zu diesem Anlass schöne Kleider zur Ausleihe. Oder Sie entscheiden sich für den Kauf eines eigenen Taufkleides, das Sie dann als Erinnerung behalten können oder eben zukünftig als schöne Tradition weitergeben.

Während der Tauffeier wird dem Täufling vom Priester dieses weiße Kleid in der Regel mit folgenden Worten übergelegt:
„N., in der Taufe bist du eine neue Schöpfung geworden und hast – wie die heilige Schrift sagt – Christus angezogen. Das weiße Gewand sei dir ein Zeichen für diese Würde. Bewahre sie für das ewige Leben.“

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Die Taufkerze http://www.baby-lorz.de/taufkerze/die-taufkerze.htm http://www.baby-lorz.de/taufkerze/die-taufkerze.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 08:42:12 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=15 Die Taufkerze und das Licht der Kerze haben in der Tauffeier eine besondere Bedeutung:

kerze

“Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.” (Johannes 8,12), so die zentrale Aussage Jesu.

Das Licht Jesus, dass der Täufling in der Taufe erhält, soll ihn auf seinem gesamten Lebensweg begleiten, ihm Sicherheit und Schutz vermitteln. Doch soll er auch selbst ein Licht für andere sein und seinen Glauben aktiv leben.

In der Tauffeier wird die Taufkerze somit an der Osterkerze – dem Symbol für Christus, das Licht - entzündet und übergeben mit den Worten: „Empfange das Licht Christi.“ Die Kerze wird stellvertretend für dieses Licht mit nach Hause genommen und ist eine schöne Erinnerung an den Tag der Taufe. In vielen Familien wird die Taufkerze

  • zum Geburtstag,
  • Namenstag,
  • zur Kommunion oder
  • anderen Anlässen immer wieder angezündet.

Schön ist es auch, wenn Geschwisterkinder ihre Taufkerze zur Taufe des Neugeborenen mitbringen und auch diese im Rahmen der Tauffeier nochmals feierlich entzündet wird.

Die Taufkerze selbst ist meist weiß oder creme-farben und ist entsprechend der individuellen Wünsche verziert. Die Auswahl an Motiven zur Taufe ist reichlich. Ob bunter Regenbogen oder schlichtes goldenes Kreuz ist dem jeweiligen Geschmack überlassen. Immer sollte jedoch

  • das Taufdatum und
  • der Name des Täuflings angebracht werden.

In vielen Familien ist es auch Tradition, dass der Taufpate die Auswahl und Besorgung der Taufkerze übernimmt.

Da die Taufkerze wie gesagt viele Jahre ihr Kind begleitet und auch immer mal wieder im Einsatz ist, sollten Sie auf die Qualität der Kerze achten! Ausserdem sollten Sie für einen passenden Kerzenständer sorgen, damit sie nicht durch Herumliegen oder Umfallen beschädigt wird.

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Die Taufpaten http://www.baby-lorz.de/taufpaten/die-taufpaten.htm http://www.baby-lorz.de/taufpaten/die-taufpaten.htm#comments Fri, 06 Mar 2009 08:30:11 +0000 Anita http://www.baby-lorz.de/?p=11 In der katholischen Kirche soll dem Täufling ein Taufpate zur Seite stehen. Das Wort ‘Pate’ kommt aus dem Lateinischen von ‘pater spiritualis’ und bedeutet soviel wie ‘Mit-Vater im Geist’. Der Taufpate begleitet den Täufling während der Taufe und ist Zeuge der Spendung des Sakraments der Taufe.

Es handelt sich bei der Patenschaft um ein Ehrenamt, dass der Pate für den gesamten Lebensweg des Täuflings übernimmt. Der Taufpate muss

  • selbst der römisch-katholischen Kirche angehören,
  • mindestens 16 Jahre alt sein (also Taufe und Firmung bereits empfangen haben) und
  • bereit sein, dieses Amt zu übernehmen.

Ein evangelischer Christ kann zusammen mit einem katholischen Paten die Taufpatenschaft übernehmen.

taufpate

In der Regel wählen die Eltern oder Erziehungsberechtigten einen Paten für ihr Kind aus. Dabei sollte berücksichtigt werden, ob der Auserwählte auch geeignet ist – nicht nur die Voraussetzungen der Kirche sind dabei zu erfüllen:

  • Geht der Pate ein Stück Weg mit unserem Kind gemeinsam?
  • Wird er um Kontakt bemüht sein?
  • Übernimmt er Verantwortung, wenn es nötig sein wird?
  • Wie steht er zu Glaubensfragen? …

Während früher der Pate auch die Fürsorgepflicht für das Kind im Falle eines frühen Todes der Eltern übernommen hat, geht es heute hauptsächlich darum, die menschliche und religiöse Entwicklung des Kindes zu begleiten und eventuell die Eltern zu unterstützen.

Ein Taufpate sollte also nicht nur auf dem Papier existieren. Nutzen Sie die Gelegenheit und versuchen Sie wirklich, ihrem Kind einen Begleiter zur Seite zu stellen. Nicht die obligatorischen Geschenke zu Geburtstag und Weihnachten machen die Patenschaft aus, sondern das Gefühl einen Vertrauten zu haben. Fördern und ermöglichen Sie eine solche Beziehung!

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